Hausbau gut durchdacht.
von Julia Godoy

Der Entschluss ist gefasst: Wir bauen ein Haus! – Das ist der Beginn einer aufregenden und zugleich herausfordernden Reise in Richtung Eigenheim und für viele Bauherren und Bauherrinnen ein, wenn nicht sogar der wichtigste Lebensabschnitt.
Doch wo fängt man eigentlich an und wie baut man überhaupt ein Haus? Hier erfahren Sie, welche Gewerke Sie für Ihr Bauprojekt berücksichtigen müssen und wie viel Zeit Sie ungefähr dafür einplanen sollten.

Der Hausbau setzt sich aus zahlreichen individuellen Faktoren zusammen. Doch die grundlegenden Gewerke sind bei jedem Bauprojekt, egal ob Massiv- oder Fertigbau, ähnlich.
Damit die verschiedenen Bauphasen Hand in Hand gehen und Sie schnellstmöglich in Ihr Eigenheim ziehen können, sollten die Gewerke gut geplant und koordiniert sein.

1.Schritt: Gute Vorbereitung ist alles

Sie sind bereits stolzer Grundstücksbesitzer, Ihre Finanzierung steht und Ihr Bauvorhaben wurde vom Bauamt genehmigt? Dann steht Ihrem Baubeginn nichts mehr im Weg.

Ganz zu Beginn kommt es darauf an, wie Ihr Baugrundstück beschaffen ist. Liegt es in einem Neubaugebiet und ist dementsprechend noch nicht erschlossen oder bebaut? Oder steht auf Ihrem Grund eine alte Ruine, die im ersten Schritt abgerissen werden muss?

Hier kommen Abrissfirmen und, im Falle eines Wildwuchses, Garten- und Landschaftsbauer zu Hilfe. Diese unterstützen Sie dabei, die Basis für Ihr Haus zu schaffen.

Eine weitere wichtige Anlaufstelle, die Sie zu Beginn zurate ziehen sollten, ist ein Gutachter, der sich ein Bild über die Bodenbeschaffenheit macht. Damit legt er die Grundlage für die Tiefbau-Arbeiten und somit die Bodenplatte. Bei einem Bauprojekt im Neubaugebiet oder auf einer bisher unerschlossenen Fläche müssen Sie außerdem die Vorbereitungen für die Wasserzufuhr sowie die Strom- und Gasversorgung treffen.
Für die Aushub- und Fundamentarbeiten können Sie circa vier bis sechs Wochen einplanen – schlechtes Wetter kann diese Arbeiten allerdings verzögern.

Im Baustress möchte man zwar am liebsten alles loswerden, dennoch sollten Sie den Erdaushub nach Möglichkeit beiseitelegen. Der dadurch entstandene Mutterboden kann später bei der Gestaltung Ihres Gartens Gold wert sein und Geld sparen.

2. Schritt: Die Rohbauarbeiten

Haben Sie die Vorbereitungen erfolgreich abgeschlossen, geht es jetzt mit dem Rohbau los. Und Sie dürfen sich freuen: Durch den Rohbau sehen Sie schnell einen Fortschritt und bekommen einen guten ersten Eindruck, wie groß Ihr Traumhaus später sein wird.

Zuerst werden auf der zuvor gegossenen Bodenplatte die Grundmauern errichtet, die Ihrem Haus den perfekten Halt geben. Sobald das Fundament steht, können schon alle Außen- sowie tragenden Innenwände und Decken eingezogen werden.

Während des Rohbaus befinden sich viele verschiedene Handwerker:innen auf Ihrer Baustelle. Je nachdem, wie Ihr Haus aussieht und aus welchen Materialien es besteht, sind Maurer:innen, Gerüst- und Betonbauunternehmen täglich vor Ort.

Stehen die Wände bis zum Dach, kommen im Anschluss Zimmerer an die Arbeit und errichten den Dachstuhl. Dieser dient im Anschluss den Dachdeckern dazu, die zuvor von Ihnen ausgewählten Dachziegel, Regenrinnen und Dachfenster ordnungsgemäß auf und an das Dach zu bringen.

Für die Rohbauarbeiten sollten Sie circa 7 bis 9 Wochen einplanen. Es gilt: Je besser die Gewerke aufeinander abgestimmt und organisiert sind, desto schneller und reibungsloser verlaufen die Baufortschritte.

3. Schritt: Der Innenausbau

Den wichtigsten Teil Ihres Hausbaus haben Sie nun bestritten – Ihr Haus ist weitestgehend dicht und kann den Witterungen standhalten. Doch bis Sie einziehen und sich wohlfühlen können, müssen noch einige Arbeitsschritte erledigt werden.

Elektro-, Sanitär- und Heizungsmonteur:innen sowie Fensterbauer:innen und Schreiner:innen betreten die Baustelle, um das Haus mit der wichtigsten Infrastruktur und Haustechnik auszustatten. Sind die Rohre und Kabel weitestgehend verlegt, kann mit dem Trockenbau begonnen werden. Dazu werden alle nichttragenden Innenwände aufgestellt und die restlichen Wände und Decken mit OSB und / oder Rigips verkleidet, verspachtelt und geschliffen. Massive Wände können in dem Zug gegebenenfalls schon verputzt werden.

Sind alle Wände und Decken weitestgehend fertig, rückt der Estrichleger an, um den Fußboden zu gießen und damit die Grundlage für die Bodenbelagsarbeiten zu legen. Die gute Nachricht für Sie als Bauherr:in: Der Einzug rückt immer näher!

Nachdem Heizungsbauunternehmen, Klempner:innen und Elektriker:innen ihre Arbeiten im Wohnraum, Bad und in der Küche zu Ende gebracht haben, folgen als letzte Gewerke die Malerarbeiten, das Bodenlegen und der Einbau der Küche. Hier und da kann ein Schreiner für passgenaue Möbel oder Fensterbänke zurate gezogen werden, aber grundsätzlich befinden Sie sich mit dem Einbau der Küche und des Bodens in der letzten Phase Ihres Bauprojektes und können schon langsam Ihre Umzugskartons packen.

Für den gesamten Innenausbau sollten Sie circa 16 – 20 Wochen einkalkulieren. Generell tun Sie sich aber einen Gefallen, wenn Sie einen kleinen Puffer einberechnen. Dieser hilft Ihnen bei Problemen, eventuellen Lieferverzögerungen der Baustoffe oder sonstigen Schwierigkeiten, die nötige Gelassenheit zu bewahren.

4. Bereit für den Einzug

Es ist vollbracht! Ihr Traumhaus ist einzugsbereit und lädt Sie zum Wohlfühlen und Nachhausekommen ein. Nach einer anstrengenden Bauphase müssen die meisten Bauherr:innen erst einmal ankommen und sich in ihren eigenen vier Wänden einleben.

Nichtsdestotrotz sind die meisten auch nach dem Einzug noch nicht fertig mit ihrem Bauprojekt. Oft muss das Haus noch von außen verputzt, die Terrasse gepflastert, die Garage gebaut und die Gartenanlage verschönert werden.
Sie suchen Unterstützung für Ihr Bauprojekt und die anschließenden Arbeiten zur Gestaltung Ihrer persönlichen Wohlfühloase? Gerne beraten Sie unsere BACH-Experten um alle Themen rund um den Bau – damit Ihr Haus zu Ihrem Zuhause wird.

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