Lernende Organisation by BACH.
von Petra Korte

Vorab: Ja, es handelt sich hier um eine eher trockene Überschrift zu einem scheinbar alltäglichen Thema in Unternehmen. Nichtsdestotrotz möchten wir erklären, warum BACH zu einer lernenden Organisation werden möchte und was wir dafür tun. Denn so viel vorweg: Das Thema ist spannender, als Sie im ersten Moment vielleicht geglaubt haben.

Unterstützung im Wandel

BACH befindet sich, wie eigentlich jedes Unternehmen, in einer sich fortwährend verändernden Welt. Die Veränderung hat dabei viele Facetten. Dazu gehören – auch wenn es zuerst banal erscheint – die Veränderung in der globalen Welt, gesellschaftliche sowie plötzlich auftretende Veränderungen wie z. B. Corona oder auch der permanente Marktwandel. Das alles führt zu Anforderungen an neue Sortimente, neue Themenschwerpunkte wie Energie oder Nachhaltigkeit und zu vielen Herausforderungen in der Kommunikation mit Menschen, in der Arbeitsweise sowie im Wissens- und Kompetenzbereich für Mitarbeiter:innen. Eins steht fest: Unsere Mitarbeiter:innen sollen sich im Wandel unterstützt und sicher fühlen bei allem, was sie brauchen, um die Gegenwart optimal zu gestalten – denn Veränderungen fordern neues Wissen und neue Kompetenzen.

Wir halten fest: Veränderung und Zukunft können wir am besten mit dem Hinzulernen neuer Wissensmethoden und Kompetenzbestände bewältigen. Insofern besteht der erste Teil des Lernens daraus, fachliches Wissen sowie Produktwissen zu erwerben. Der zweite daraus, sich auch in Persönlichkeit, Kommunikation und Arbeitsstilen und -methoden zu bewegen und weiterzuentwickeln. Ein serviceorientierter Großhandel braucht heute eine tiefgehende Projektkommunikation und vor allem eine hohe Beratungsausrichtung. Kund:innen dürfen das heutzutage sogar erwarten.

Unser Claim „Ihrem Vorhaben verbunden“ ist ein Versprechen auf das genaue Hinhören hinsichtlich der Kundenerwartungen, dem stringenten Ausbau der Beratungskompetenz und dem wachsenden Wissen.

Kurz gesagt: Wir lernen, um bei der Realisierung von Kundenvorhaben zu helfen.

Lernen – ist doch einfach, oder?

Ja, vielleicht für Einzelne. Aber als gesamte Organisation muss es gemeinsame Voraussetzungen und Haltungen zum Thema Lernen geben: Eine lernende Organisation muss das Lernen möglich machen. Bedeutet im Kern nichts anderes, als Fehler im Lernprozess zu akzeptieren. Für jeden Einzelnen, für Teams, für Projektgruppen. Nichts Neues lässt sich lernen ohne, dass Fehler gemacht werden.

Klingt banal?

Ja, es klingt banal, ist aber der entscheidende Erfolgsfaktor für die Gegenwarts- und Zukunftsbewältigung.

Menschen, die einen hohen Anspruch haben, vermeiden häufig das Lernen aus Fehlern, weil es ihnen wie Scheitern vorkommt. Erwachsene sind da anders als Kinder. Kinder denken noch nicht darüber nach, was jemand von ihnen denken könnte, wenn sie einen Fehler machen. Für sie gibt es keine Fehler, weil sie immer nur etwas dazulernen können, was sie vorher nicht konnten.

Erwachsene hingegen, vor allem wenn sie erfolgreich sind oder aufgrund Ihres Könnens und Wissens hochgeachtet sind, möchten sich in den seltensten Fällen als „Anfänger“ outen. Oft gesteht es ihnen ihre Umgebung auch schlichtweg nicht zu. Immer öfter wird von Fehlerkultur gesprochen. Mache ich aber einen Fehler und werde nicht unterstützt, dann weiß ich, dass das alles nur „Hochglanzlyrik“ ist und stelle das Ausprobieren, das eben nur mit Fehlern möglich ist, ein.

Herrscht in einem ganzen Unternehmen hingegen die Grundhaltung, dass zum Lernen auch das Scheitern gehört, geht die Thematik der lernenden Organisation über reine Teilnahmemöglichkeiten an Seminaren oder Workshops hinaus.

Das Modell der Lernenden Organisation beschreibt, dass es eine Wechselbeziehung gibt: lernt ein Einzelner wird das nur kleine Auswirkungen auf sein Team haben. Lernt ein Team, hat das Auswirkungen auf die einzelnen Teammitglieder und in geringen Teilen auch auf die Nachbarteams. Lernt aber die Organisation als großes Ganzes, dann ist die Chance am größten, die Wechselwirkungen zwischen den Beteiligten zu hohen Synergieeffekten zu bringen.

Schaubild_Lernende Organisation

Lernen braucht „Erfahrungsräume“:
Unsere BACH-Akademie

Bildung

Lernen hat viele Gesichter. Eines davon ist die Bildung. Bildung geht weit über den reinen Informations- und Kompetenzerwerb hinaus. Indem ich etwas lerne, entwickele ich mich. Indem ein Unternehmen Raum schafft, mit anderen über Erfahrungen, Herausforderungen, Erfolge, Best Practice, Einstellungen, Belastungen und Chancen zu reden, entsteht eine zunehmende Offenheit. Das Gefühl, „dass es nicht nur mir so geht“ oder „dass es nicht nur an meinem Standort so ist“ nimmt den Druck, dass man alleine für alles verantwortlich ist und macht neugierig auf mögliche Lösungsansätze der anderen.

Lernformate zwischen Bildung und Kommunikation

Ausdruck des neuen Verständnisses ist die Gründung der BACH-Akademie und damit die Etablierung von gesteigertem Projektmanagement, Workshops, agiler Kommunikation und Information. Unsere Seminare sind bei allem, was es zu lernen gibt an alltäglichen BACH-Themen ausgerichtet und werden fortwährend aktualisiert.

BACH ist hoch lernbereit und offen für alles rund ums Bauen und für alles, was Menschen, mit dem Bauen verbinden. Es ist insofern nicht nur ein interner Lernprozess, sondern ein Lernprozess in Wechselwirkung.
Die Trainings und Workshops der BACH-Akademie dienen der Entwicklung und Unterstützung aller BACH-Mitarbeiter:innen und:

  • ermöglichen die standortinterne und standortübergreifende Kommunikation zwischen den Seminargruppen und Workshop-Teilnehmer:innen.
  • schaffen Bedarfsgenauigkeit, für die jeweils individuellen Ansprüche einzelner Seminarteilnehmer, genauso wie von Teams, Arbeitsgruppen, Abteilungen und verantwortlichen Führungskräften.
  • ermöglichen einen hohen Flexibilisierungsgrad und eine bedarfsgerechte Anpassung und Mischung der Formate.

Seminare, wie z. B. unserer „High-Potential-Programm“, sind mit Projektarbeit verbunden, sodass die Teilnehmenden sich wiederum selbst auch in Projektarbeit miteinander üben. Gleichzeitig entstehen aus Seminaren Workshops. Darüber hinaus haben wir die Methode der kollegialen Beratung in unseren Alltag integriert, sodass jeder selbst in beratende und moderierende Rollen hineinwachsen kann.

Lernende Organisation, das bedeutet immer lernen. Es ist ein langer Weg und wir haben uns auf die Reise gemacht.

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