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Fragen & Antworten zur passenden Badewanne

Aus welchen verschiedenen Wannentypen kann man auswählen?

Die Unterscheidungsmerkmale der Bade- wannen sind Form, Material, Größe, Funktion und Halterung/Montage. Es gibt Körperform- Ovalform, Nierenform-, Rund-, 8-eck, 6-eck-, 4-eck, Viertelkreis-, Whirlpool und Sonder-formwannen. Bei den Standard-Wannen - den Körperformwannen - gibt es noch zwei verschiedene Sondervarianten: Duo-Wannen haben einen Mittelablauf, Set-Wannen haben eine integrierte Duschzone.

Außerdem unterscheiden sich Wannen aufgrund ihrer Halterung: Zu jeder Badewanne gehören entweder ein paar höhenverstellbare Füße oder ein Wannenträger.

Vor allem für größere Bäder sind freistehende Badewannen ein besonderes Highlight. Das Badewannen-Sortiment umfasst Typen aus emaillierten Stahlblech oder Kunststoff und hier besonders Acryl, in vielen Farben, Formen und Abmessungen. Und fast jede Badewanne erhalten Sie auch mit Whirlsystem!

Welche Vorteile bieten Badewannen aus Stahlemail?

Der Verbundwerkstoff Stahlemail entsteht durch eine chemische Reaktion von Stahl und Glas. Die Stahlemail-Oberfläche hat eine Vielzahl von Vorteilen: Sie ist extrem widerstands- und strapazierfähig, nicht zu verkratzen und schlagfest. Selbst scharfe Scheuermittel können dieser Oberfläche, die spielend leicht zu reinigen ist, nichts anhaben.

Dank moderner Glasuren behalten Stahlemail-Wannen über Jahre ihre Oberflächenbrillanz, die weder durch Pflegemittel, noch durch Kosmetike beeinträchtigt wird. Zudem finden Bakterien kaum die Möglichkeit, sich auf der glasharten Oberfläche anzusiedeln.

Ein weiterer, wichtiger Vorteil der Verwendung der Materialien Stahl und Email liegt in der umweltfreundlichen Herstellung sowie der Recyclefähigkeit dieser Stoffe. Stahlemail-Wannen sind zu 100% recyclebar, da dieser Verbund unbegrenzt häufig voneinander getrennt und zu neuen Formen und Produkten wiederverarbeitet werden kann.

 

Welche Vorteile bieten Badewannen aus Kunststoff wie Acryl und Toplax?

Acryl ist ein besonders hochwertiger Kunststoff, aus dem auch Flugzeugkanzeln und Sturzhelme hergestellt werden. Unter Einwirklung von Wärme ist Acryl beliebig formbar und somit ideal für die Umsetzung von Designideen. Der Kreativität sind mit diesem Material kaum Grenzen gesetzt.

Vorteil beim Einbau ist das geringe Gewicht. Armaturen lassen sich ganz nach Wunsch anbringen, da Acryl ähnlich leicht zu bohren ist wie Holz. Die Oberfläche ist gegen alle im Haushalt verwendeten Chemikalien immun.

Acrylwannen sind angenehm für die Haut, da sie sich mit ihrer glatten und porenfreien Oberfläche nicht kalt anfühlen. Die gut isolierende Acrylschicht sorgt für eine gute Wärmedämmung und der Badewasser-Einlauf ist sehr geräuscharm. Aufgrund seiner Recyclefähigkeit ist Acryl umweltverträglich. Der Hersteller Glamü fertigt seine Wannen aus dem speziell entwickelten, extrem widerstandsfähigen Toplax.

 

Was ist bei der Auswahl von Größe, Nutzinhalt und Zusatzausstattungen zu beachten?

Die Größen der Badewanne sind abhängig von der Form. Bis vor wenigen Jahren war die meistverkaufte Badewannengröße 170 cm. Allerdings ist diese Größe heute meistens zu kurz, so dass immer mehr Wannen in den Größen 180 cm und 190 cm verkauft werden. Der Nutzinhalt einer Standardwanne beträgt etwa 120 bis 135 Liter. Viele andere Wannen verbrauchen 150 bis 300 Liter pro Bad. Es gibt jedoch auch Wannen mit nur 95 Liter Wasserverbrauch. Bei Luxuswannen steigt der Nutzgehalt bis zu 1.500 Liter pro Bad.

Meist bestimmt die Badewanne - bedingt durch ihre Größe - die Anordnung der übrigen Einrichtungsgegenstände. Längs der Wanne sollte mindestens 60 cm breiter Raum frei bleiben. Die Wanne sollte nicht unter einem Außenfenster aufgestellt werden.

Die wichtigsten Zusatzausstattungen sind integrierte Griffe und Kopfstützen für mehr Wannenkomfort. Eine integrierte Unterwasserbeleuchtung oder eine Whirlpoolausstattung steigert das Badeerlebnis weiter.

 

Zusammengefasst: Was sind die entscheidenden Qualitätskriterien beim Badewannenkauf?

Viele Qualitätsunterschiede sind auf den ersten Anhieb gar nicht zu erkennen. Das fängt bei der Materialstärke an. Sie sollte bei Stahlemail-Wannen 3,5 mm, bei Acrywannen 4 bis 5 mm betragen. Sonst können Form, Funktion, Stabilität und Belastbarkeit leiden. Die Oberflächen müssen dauerhaft farb- licht-, und temperaturbeständig, reinigungsfreundlich und schlagfest sein.

Markenhersteller führen deshalb Eignungsprüfungen durch, die langjährige Praxiseinsatze simulieren.

Achten Sie auf:

  • Erfüllung aller relevanten DIN- und EURO-Normen
  • Gute Wärme- und Schallisolation
  • Weitgehende Vormontage durch den Hersteller
  • Volle Recyclebarkeit der Badewanne
  • 10 Jahre Nachkaufgarantie für Ersatzteile
  • Mehrjährige Gewährleistung bei Einbau durch einen Sanitärinstallateur
  • Programmvielfalt bis hin zu maßgeschneiderten Wannen
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